Rückblick

    11. Ingenieurpädagogische Regionaltagung 2016

    30.06.2016

    Neue Studienmodelle, die Unkenntnis der Studierenden über eine sinnvolle berufliche Orientierung und Erfahrungen mit Konzepten zur Verbesserung des unterschiedlichen Niveaus zu Beginn der Ausbildung waren Schwerpunkte einer Tagung von Wissenschaftlern und Praktikern in Hamburg. Unter dem Titel „Technische Bildung im Spannungsfeld zwischen beruflicher und akademischer Bildung - Die Vielfalt der Wege zu technischer Bildung“ fand kürzlich die 11. Ingenieurpädagogische Regionaltagung 2016 an der Technische Universität Hamburg-Harburg, ausgerichtet vom Institut für technische Bildung und Hochschuldidaktik (iTBH) statt. Dabei stand die aktuelle Situation zum Studien- bzw. Ausbildungsbeginn im Mittelpunkt. Die vielfältige Heterogenität der Studienanfängerinnen und Studienanfängern erfordert neue Antworten von Seiten der Hochschulen und weiterer Bildungseinrichtungen. Haupt-Veranstalter der jährlich an wechselnden Orten stattfindenden Tagung ist die Ingenieur-Pädagogische Wissensgesellschaft IPW e. V. Die Regionaltagung für den deutschsprachigen Raum gab ein Forum für sorgfältige Analysen der aktuellen Situation und für die Vorstellung exemplarischer Projekte mit konstruktiven Antworten.

    Die Vortragsbeiträge waren in fünf Bereiche gegliedert und zwar:

    1. Wissensstrukturen/technisches Problemlösen
    2. Innovationen in der Ingenieurdidaktik
    3. Technik und Berufliche Bildung
    4. Ethische Aspekte der Machbarkeit: Wem dient Technik?
    5. Digitale Medien in der Lehre / Können und Kompetenzen

    Im Rahmen des IPW-Curriculum stellten die IfKom durch Andreas Hofert das Modul „Förderung von mehr Kompetenz für Ingenieure zur Übernahme von Führungsverantwortung“ vor. Die vielfältigen Erkenntnisse der dreitägigen Tagung bedürfen nun der Umsetzung in den Studienalltag.

    Die Beiträge der Tagung werden publiziert werden und so allen Interessierten zur Verfügung stehen. Hierzu wird es nach Fertigstellung des Tagungsbandes eine Information geben.

    Die Tagung war zudem der Startpunkt einer engeren Zusammenarbeit zwischen IfKom und IPW, denn im Rahmen der Veranstaltung wurde ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Verbänden geschlossen.

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    Foto vorne: v.l.n.r.: Dr. Henning Klaffke (Technische Universität Hamburg-Harburg), Prof. Dr. Gudrun Kammasch (IPW-Präsidentin), Heinz Leymann (IfKom), Prof. Dr. Ralph Dreher (IPW-Vizepräsident), hinten: v.l.n.r.: Dr. Alphons Dehing (Fontys University of Applied Sciences, Eindhoven), Andreas Hofert (IfKom)
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